Frozen Radio Tipp: Kein Schlüssel, kein Problem! So können Mehrkosten vermieden werden

Ein achtloser Moment auf dem Weg zur Arbeit, schon ist das Unglück passiert. Die Wohnungstür fällt zu, der Schlüssel liegt auf der Kommode im Flur. Ist kein Familienmitglied da, um den Schrecken unkompliziert aus der Welt zu schaffen, bleibt nur ein Ausweg:der Schlüssel-Notdienst! Auch in einem stressigen Augenblick wie diesem sollte Ruhe bewahrt werden. Immerhin kann eine gute Entscheidung nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Brieftasche schonen.

Den richtigen Schlüsseldienst finden
Der Zeitgeist ist auf unserer Seite. Wäre es früher notwendig gewesen, eine Telefonzelle zu suchen und das Telefonbuch auf einen passenden Dienst abzusuchen, befindet sich das Smartphone nunmehr in der Jacken- oder Hosentasche. Mit wenigen Klicks lassen sich die besten lokalen Dienstleister ausfindig machen. Ein positiver Kniff inklusive: Je mehr Vergessliche in der Nachbarschaft, desto aussagekräftiger sind die in der Suchmaschine hinterlegten Bewertungen. So lässt sich die Spreu in Nullkommanichts vom Weizen trennen.
Ist kein Zweitschlüssel beim Nachbar deponiert, wird ein Griff in die Brieftasche fällig. Der Schlüsseldienst arbeitet nicht umsonst – sollte aber dennoch auf faire Konditionen untersucht werden. Deutschlandweit werden auch bei Feiertagen maximal 100 Euro veranschlagt. Ein kühler Kopf beim Telefonat zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus. Schwarze Schafe überfahren ihre Kunden gern, indem sie Druck ausüben, möglicherweise gar einen Zuschlag berechnen. Übrigens: Eine Barzahlung ist keineswegs verpflichtend! Es ist ratsam, eine Rechnung anzufordern und erst nach Prüfung zu begleichen.

Schlüssel verloren? Das ist zu beachten!
Ein vergessener Schlüssel ist ärgerlich, aber spätestens nach Bezahlung des Mitarbeiters vergessen. Das Missgeschick wird so schnell nicht wieder vorkommen. Schlimmer wird es beim Verlust außerhalb der Wohnung. Erst recht, wenn der Schlüssel von Dieben entwendet wurde und weiterer Schaden wahrscheinlich ist. Beim Verlust müssen sofort der Vermieter oder gar der Arbeitergeber informiert werden. Im Zweifelsfall lohnt es sich, wird der verlorene Schlüssel erst Stunden nach dem Diebstahl bemerkt, die Polizei zu benachrichtigen. Jene kann schneller eingreifen, sollten sich Einbrecher in der Wohnung aufhalten. Je nach Schließanlage ist außerdem mit Schadenersatzforderungen des Vermieters zu rechnen. Ganz zu schweigen von potentiell gestohlenen Wertgegenständen.

Wann zahlt die Versicherung?
Kurz und knapp: Wenn eine entsprechende Police abgeschlossen wurde! Es steht Versicherten frei, einen teuren Schlüsselverlust abzudecken. Oft lassen sich problemlos Zusatzversicherungen oder ein spezieller Schutz in die Haftpflicht aufnehmen. Jährlich fällt nur ein geringer Unkostenbeitrag an, der, je nach Vermerken im Kleingedruckten, sowohl bei Ersatz als Schlüssels als auch der kompletten Schließanlage zum Tragen kommt.

 

Bildquelle: knipseline / pixelio.de

         
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