WM-Newsticker: Nach Gelb-Terror – FIFA scheint kein Handlungsbedarf zu haben

Dieses Jahr gab es so viele gelbe Karten wie lange nicht mehr. Kein Wunder, dass diese WM gerade in dieser Sicht sehr umstritten ist.

Bastian Schweinsteiger sagte nach dem Spiel gegen Serbien: „Wenn es in jedem Spiel eine Rote Karte gibt, dann kann etwas nicht stimmen. Das ist nicht gut für den Fußball, das zerstört ihn. In der Champions League würde man darüber lachen.“

Die FIFA fühlt sich bisher wohl nicht angesprochen, denn noch fehlt jede Reaktion. Die FIFA hat die Schiedsrichter dazu aufgefordert härter durchzugreifen.

Die Australier wären beim Spiel gegen Ghana sogar dem Schiedsrichter Roberto Rosetti an den Hals gesprungen, als dieser gegen Kewell rot zog. Er wurde im Strafraum am Arm angespielt. Trainer Pim Verbeck sagte nach dem Spiel: „Es war definitiv keine Rote Karte. Du kannst deinen Arm nicht abschneiden.“ Und der Betroffene selbst sagte: „Er ist Richter, Jury und Henker. Der Typ hat meine WM gekillt.“

Aber diese Spiele waren nicht die einzigen. Erst heute wieder beim Spiel Chile gegen Schweiz hagelte es gelbe Karten. Auch andere Länder und Partien hat es schwer getroffen. ZDF-Experte Oliver Kahn betonte nach dem Deutschland-Spiel: „Man muss sich vor Augen halten, dass Fußball ein Kampfspiel ist. Das war mir vonseiten des Schiedsrichters zu viel.“

Vielleicht gibt es nach dieser WM ein Umdenken bei der FIFA. Wir werden es sehen.

         
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