WM-Newsticker: WM in der Arbeit kann den Job kosten

Viele der WM-Spiele fallen nicht immer in die Abendstunden, somit ist dies sehr ungünstig für Arbeitnehmer. Um keine Spiele zu verpassen, gehen einige Fans auch in der Arbeit auf die Suche nach Live-Tickern im Internet. Doch ganz unumstritten ist es nicht.

Viele Arbeitnehmer riskieren dabei sogar ihren Job, denn Arbeitgeber haben das Recht dies zu untersagen. Mindestens aber erhält der Angestellte eine Abmahnung. Dies teilte der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen Westfalen-Mitte (AGAD) mit.

Sollte bisher die Nutzung des Internets geduldet gewesen sein, berechtigt dies aber nicht auch während der WM zu surfen. Selbst bei fehlender Regelung oder bisheriger Duldung entsteht laut AGAD für den Arbeitnehmer nicht automatisch das Recht auf private Internetnutzung während der WM.

Außerdem verkündet der AGAD, dass man sich bei einer Krankschreibung unbedingt vorher informieren soll, ob man bei einem Public Viewing teilnehmen darf. Der Arbeitnehmer muss nämlich alles tun, dass er bald wieder gesund wird. Dies kommt aber immer auf die Art der Erkrankung und auf den Beruf an.

WM-Newsticker: Frankreich verliert einen Torwart

Die Franzosen müssen einen herben Schlag verkraften, denn sie müssen künftig mit nur noch zwei Türhütern auskommen. Der Weltverband FIFA hat einen Antrag der Franzosen auf Nachnominierung eines Torwarts für den verletzten dritten Schlussmann Cedric Carrasso zurückgewiesen.

Der 29-jährige Carrasso hatte sich beim Training im WM-Quartier in Knysna eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. Er wird für die WM nicht mehr spielen können. Somit kann Trainer Raymond Domenech nur noch auf die Nummer eins Hugo Lloris sowie Steve Mandanda zurück greifen.

WM-Newsticker: Schweinsteiger – krank – nimmt am Training nicht teil

Das erste Training für das nächste Spiel gegen Serbien findet ohne Bastian Schweinsteiger statt. Er fuhr zwar mit zum Stadion Atteridgeville, zog sich aber erst gar nicht um.

Auf Grund der empfindlichen Kühle nahm er aus gesundheitlichen Gründen nicht daran teil. Schweinsteiger zog sich einen Infekt der oberen Atemwege zu. Teamarzt Tim Meyer lässt aber aufatmen, denn es handelt sich um nichts schlimmes, es sei lediglich eine Vorsichtsmaßnahme.

WM-Newsticker: >Oranje< Fans festgenommen

Eine kleine Gruppe von Frauen bekamen beim Spiel der >Oranjes< Ärger von den Ordnungskräften. Auslöser war ihre Bekleidung. Sie sind zum Spiel der Niederländern mit knallig orangen T-Shirts gegangen, darauf war aber Werbung für einen Bierhersteller. Die Shirts wurden von einer Brauerei gestiftet.

Daraufhin wurden die Damen drei Stunden lang von der Polizei vernommen.

Laut Barbare Kastein, einer anwesenden Holländerin wurden ihnen erklärt, dass sie illegal Werbung machen: „Das sei in Südafrika gegen das Gesetz; sie erklärten, wir würden festgenommen und würden bis zu sechs Monate ins Gefängnis gehen; die Mädels waren in Tränen aufgelöst, es war schlimm.“

Ganz anders klingt die Version von Seiten der FIFA. Sie lässt verkünden, dass es keine Festnahmen gab. „Niemand wurde in Gewahrsam genommen, niemand war in Arrest. Es gab einen klaren Fall von verstecktem Marketing.“, so der FIFA- Mediendirektor Nicolas Maingot. Aber man behalte sich rechtliche Schritte gegen die Brauerei vor, da es Anzeichen für eine gezielte Werbeaktion gebe.

Für alle Stadionbesuche hat die FIFA ganz strenge Regeln um die exklusiven Werbepartner zu schützen.

WM-Newsticker: Alle wollen Özil

Nach dem erfolgreichen Spiel am vergangenen Sonntag sind nun die Headhunter unterwegs. Alle wollen ein Stückchen ab, von der deutschen Nationalmannschaft.

Nach Özils fabelhaftem Spieleinsatz wollen ihn nun alle haben. Etwas bedenken dürfte aber sein Heimatverein sein. Werder-Bremer Manager Klaus Allofs saß in Durban auf der Tribüne, Trainer Thomas Schaaf daheim vorm Fernseher. „Die Art und Weise, wie er aufgetreten ist, ist schon bemerkenswert“, schrieb Schaaf in einer Kolumne für den >Weser-Kurier< und weiter sagte er: „Es hat Spaß gemacht, ihm zuzugucken.“

Diesen Braten dürfen auch die Einkäufer verschiedener Länder gedacht haben, er wird bereits hoch gehandelt. Aber Özil bleibt dennoch auf dem Boden. „Darüber sage ich nichts. Ich konzentriere mich jetzt auf die WM.“, so der Fussballer.