WM-Newsticker: >Oranje< Fans festgenommen

Eine kleine Gruppe von Frauen bekamen beim Spiel der >Oranjes< Ärger von den Ordnungskräften. Auslöser war ihre Bekleidung. Sie sind zum Spiel der Niederländern mit knallig orangen T-Shirts gegangen, darauf war aber Werbung für einen Bierhersteller. Die Shirts wurden von einer Brauerei gestiftet.

Daraufhin wurden die Damen drei Stunden lang von der Polizei vernommen.

Laut Barbare Kastein, einer anwesenden Holländerin wurden ihnen erklärt, dass sie illegal Werbung machen: „Das sei in Südafrika gegen das Gesetz; sie erklärten, wir würden festgenommen und würden bis zu sechs Monate ins Gefängnis gehen; die Mädels waren in Tränen aufgelöst, es war schlimm.“

Ganz anders klingt die Version von Seiten der FIFA. Sie lässt verkünden, dass es keine Festnahmen gab. „Niemand wurde in Gewahrsam genommen, niemand war in Arrest. Es gab einen klaren Fall von verstecktem Marketing.“, so der FIFA- Mediendirektor Nicolas Maingot. Aber man behalte sich rechtliche Schritte gegen die Brauerei vor, da es Anzeichen für eine gezielte Werbeaktion gebe.

Für alle Stadionbesuche hat die FIFA ganz strenge Regeln um die exklusiven Werbepartner zu schützen.

WM-Newsticker: Alle wollen Özil

Nach dem erfolgreichen Spiel am vergangenen Sonntag sind nun die Headhunter unterwegs. Alle wollen ein Stückchen ab, von der deutschen Nationalmannschaft.

Nach Özils fabelhaftem Spieleinsatz wollen ihn nun alle haben. Etwas bedenken dürfte aber sein Heimatverein sein. Werder-Bremer Manager Klaus Allofs saß in Durban auf der Tribüne, Trainer Thomas Schaaf daheim vorm Fernseher. „Die Art und Weise, wie er aufgetreten ist, ist schon bemerkenswert“, schrieb Schaaf in einer Kolumne für den >Weser-Kurier< und weiter sagte er: „Es hat Spaß gemacht, ihm zuzugucken.“

Diesen Braten dürfen auch die Einkäufer verschiedener Länder gedacht haben, er wird bereits hoch gehandelt. Aber Özil bleibt dennoch auf dem Boden. „Darüber sage ich nichts. Ich konzentriere mich jetzt auf die WM.“, so der Fussballer.

WM-Newsticker: Ist das die Lösung gegen den Vuvuzelas-Ton?

Von einem deutschen soll nun die Erlösung der Vuvuzela-Tröten kommen. Er möchte die Tröte per PC heraus filtern.

Tobias Herre ist Hobbymusiker und ist genervt von den Vuvzelas. Er selbst schaut zwar nur ungerne die WM, aber durch seinen Sohn muss er wohl oder übel.

Laut seinen Angaben sei es mit einer speziellen Software möglich, die entsprechenden Frequenzen des Vuvuzela-Tons herauszunehmen. Die Anleitung zum ungestörten WM-Genuss hatte Herre auf der Internetseite einer Berliner Autorengruppe veröffentlicht.

Bekannt ist jedoch noch nicht, ob dieses Programm auch wirklich hilft.

Die FIFA bezieht nochmals ganz klar Stellung, dass die Tröten nicht verboten werden. FIFA-Präsident Joseph Blatter veröffentlichte über Twitter: „"Ich habe immer gesagt, dass Afrika einen anderen Rhythmus und Sound hat. Ich kann mir nicht vorstellen, eine Musik-Tradition von Fans in ihrer Heimat zu verbieten. Würden Sie ein Verbot von Fan- Traditionen in ihrem Land wollen?“

Die ARD wie auch das ZDF tüfteln währenddessen weiter an einer Minimierung des Lärmpegels. ARD/ZDF-Teamchef Dieter Gruschwitz bestätigt, dass sie alles tun um den Zuschauer eine angenehme WM zu bieten. Es werden bereits andere Mikrofone, welche näher am Mund sind eingesetzt.

WM-Newsticker: Japan holt sich einen 1:0 Sieg

Nach einem sehr guten Start für Kamerun wurde die Partie immer lahmer. Japan ging mehr und mehr in die Defensive und schraubte die Energie runter. Sie wollten ihr Ergebnis nur noch halten. Zum Schluss blieb es bei einem mageren 1:0 für Japan.