WM-Newsticker: Die WM der Abschiede?

Diese WM steht ganz im Zeichen von Trennungen. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff scheint wohl auch nach der WM neue Wege zu gehen. Bisher hat er sich zwar noch nicht näher dazu geäußert, gleichzeitig lies er auch nichts Gegenteiliges hören.

Während Löw mit weiten Armen von DFB-Präsident Zwanziger empfangen wird, kann davon Bierhoff seit langem nur träumen. Und das vor allem seit Bierhoff zu Beginn des Jahres Forderungen bei einer Vertragsverlängerung forderte, welche der DFB so nicht unterschrieb.

Bierhoff selbst sagt über seine Zukunft: „Ich kann mir für meine Zukunft sehr viel vorstellen. Der Sport und der Fußball sind ein weites Feld und sehr interessant.“

Für die deutschen Nationalmannschaft tat er vieles. Er hat gute Kontakte bei Sponsoren, hat Jürgen Klinsmann und nun Jogi Löw den Rücken gestärkt und besserte das Image des DFB auf.

Nach der WM werden wir mehr über seine Zukunft wissen.

WM-Newsticker: Australien gegen Serbien 2:1

Die Serben gaben bereits in der Anfangsphase eine menge Gas. Wie bereits beim Spiel gegen Deutschland drängten sie ihren Gegner in die Ecke. Australien tat sich richtig schwer.Erst nach gut 30 Minuten kamen die Australier aus ihrem Versteck und fingen an zu spielen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte Serbien schon viele Chancen. Und somit stand es zur Halbzeit 0:0

In der zweiten Hälfte begann Australien richtig stark. Immer und immer wieder kämpfen sie sich nach vorne und Serbien tat sich selbst immer schwerer. Und so folgte in der 69. Spielminute das erste Tor für Australien Cahill bringt die Aussis in Führung. In der 73. Spielminute dann das nächste Tor durch Holmann aus einer Distanz von 25 Metern. Danach waren die Australier wie ausgetauscht und suchten das Spiel nach vorne, sie glaubten wieder an sich. Doch in der 84. Minute patzt Torwart Schwarzer, da er einen kommenden Ball nicht richtig erwischte und abprallen lies. Das nutzte Pantelic aus und schoss das erste Tor für Serbien. Keiner der beiden Länder kommt weiter.

Entstand Australien gegen Serbien 2:1.

WM-Newsticker: Deutschland ist weiter – Ghana auch 1:0

Die Deutschen spielten ein gutes Spiel, sie gingen immer wieder zum gegnerischen Tor, aber schossen laufend daneben. In der 10. Minute hätte Mensah beinahe ein Eigentor verursacht. Nach gut 20 Minuten wurde Ghana immer stärker und drängten die Deutschen in ihre Hälfte. Die Torversuche Ghanas konnten sie aber immer wieder blockieren. Ghana war bis zu diesem Zeitpunkt einfach zu stark. Und die Deutschen zu unsicher. In der 44. Minute gab es dann noch für Müller gelb, weil er seinem Kontrahenten von hinten in die Beine fuhr. Somit ging es ohne Tore in die Halbzeit.

Die ersten paar Minuten bestimmten die Deutschen das Spiel so brachten den Ball immer wieder nach vorne. Erst in der 51. Minute hatte Ghana mal wieder durch Asamoah eine Chance. Danach waren sie wieder eine Zeit lang heiß. In der 21. Minute schoss dann endlich Özil das 1:0 für Deutschland. Nach diesem Tor begann die Elf aus Ghana wieder nach vorne zu laufen. Doch mehr und mehr finden sie wieder an zu schwächeln. Dadurch, dass die Deutschen aber viel zu schlechte Pässe machten, nutze das Ghana immer wieder aus. Beide Mannschaften sind weiter.

Endstand Ghana gegen Deutschland 0:1

WM-Newsticker: Uruguay nutzt Chancen zum 1:0

Die erste Halbzeit war richtig flott. Für ein temporeiches Spiel sorgten die beiden Mannschaft fast von Anfang an. Mexiko hatte große Chancen, aber Uruguay hat sie umgesetzt. In der 43. Minute schoss Cavani den Führungstreffer.

Während Mexiko mit viel Tempo in die zweite Halbzeit ging, nahm Uruguay immer mehr das Tempo raus. Mexiko suchte nach einen Mittel um den Anschlusstreffer zu erzielen, doch sie fandne es einfach nicht. Auf jedenfall ein verdienter Sieg und ein verdientes Weiterkommen.

Entstand: Mexiko gegen Uruguay 0:1.

WM-Newsticker: Frankreich blamiert sich mit 1:2 und ist raus

In den ersten paar Minuten fand man keine wirklich klare Linie. Beide Mannschaften suchten in der Offensive nach einer Lösung, doch so recht gelang sie niemanden. Die Vuvuzelas dröhnten laut und die Unterstützung für Südafrika war groß. Und dann nach einer Ecke schoss Khumalo das erste Tor für die Gastgeber. Seit der 25. Minute war Frankreich dann nur noch zu zehnt. Gourcuff musste vom Platz, nach einem Zweikampf. Dies war aber ein fataler Irrtum des unparteiischen. Diesen entscheidenden Fehler versuchte zwar Frankreich zu bereinigen, aber es gelang ihnen nicht. Ganz im Gegenteil in der 37. Spielminute kickte Mphela die den Ball über die Torlinie der Gegner.

Südafrika startete wieder gut in die zweite Hälfte und die Franzosen taten weiterhin nicht viel. Sie schenkten dem Gastgeberland viele Chancen. In der 71. Minute dann endlich der Anschlusstreffer, Malouda versenkte den Ball. Frankreich war danach zwar bemüht wieder ins Spiel zu kommen, doch es war zu spät und hielt nicht lange an. Vielleicht hätten sie die letzten tage doch besser Trainieren sollen. Ein verdienter Sieg für Südafrika, auch wenn dies trotz alledem das Ende für die WM war.

Entstand Frankreich gegen Südafrika 1:2.

WM-Newsticker: Jogi Löw hofft auf mehr Fingerspitzengefühl

Wieder ein Tag, der nicht ohne Schlagzeilen über die Entscheidungen der Schiedsrichter endet. Die gelbe Karten werden in dieser WM viel zu schnell gezogen, teilweise sogar grundlos. Und auch unser Bundestrainer Jogi Löw fordert, ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl.

Der für die DFB zuständige Schiedsrichterchef Fandel sieht die Ursache darin, dass man die Schiedsrichter aus den unterschiedlichen Ländern nicht auf ein Level bekommt. Die Leistungsspanne hierbei sei einfach zu groß. „Da würde ich mir mehr Einheitlichkeit wünschen. Die Spieler müssen sich darauf einstellen können, was sie erwartet.“, so der ehemalige FIFA Schiedsrichter.

Am meisten in Kritik ist aber der unparteiische Al Ghamdi gerückt, er vergab eine sehr umstrittene rote Karte für den Schweizer Valon Behrami. Aber auch der Kolumbianer Oscar Ruiz hat bisher einige Fehlentscheidungen getroffen. Er schickte nach einem harmlosen Ellenbogeneinsatz den Franzosen Yoann Gourcuff vom Platz.

Der ehemalige Nationalspieler Uwe Seeler ist entsetzt über so manche Entscheidung der Schiedsrichter. „Man kann Fußball nicht körperlos spielen. Die vielen gelben Karte … das hat jeder gesehen. Das ist absoluter Wahnsinn, was dort passiert.“, so Seeler.

Wovor wir Deutschen nun zittern müssen ist auf das morgige Spiel, denn dann pfeift beim Spiel Deutschland gegen Ghana ausgerechnet der unparteiische Al Ghamdi.