WM-Newsticker: Südkorea weiter – Nigeria raus 2:2

Die Nigerianer taten sich Anfang etwas schwer. Südkorea stand kompakt in der Mitte und blockten alle Bälle ab. Nachdem ersten Tor von Nigeria durch Uche gewann das Spiel an fahrt. Die Nigerianer nutzen jede Chance und peitschten den Ball immer wieder in die Hälfte der Asiaten. Die Südkoreaner versuchten zwar heran zu kommen schafften es aber kaum noch. In der 38. Minute der Ausgleichstreffer durch Lee.

In der zweiten Hälfte begannen die die Südkorea richtig stark. Bereits in der 48. Minute schossen sie ihr zweites Tor, diesmal durch Park. Die Nigerianer liesen sich nur noch auskontern. Die Afrikaner wurden dadurch immer aggressiver. Durch einen Elfmeter in der 68. Minute gelang ihnen dann auch der Ausgleich. Nach diesem Tor waren die Nigerianer wieder zurück im Spiel und griffen wieder an. Nigeria ist somit raus.

Entstand Nigeria gegen Südkorea 2:2.

WM-Newsticker: Uruguay nutzt Chancen zum 1:0

Die erste Halbzeit war richtig flott. Für ein temporeiches Spiel sorgten die beiden Mannschaft fast von Anfang an. Mexiko hatte große Chancen, aber Uruguay hat sie umgesetzt. In der 43. Minute schoss Cavani den Führungstreffer.

Während Mexiko mit viel Tempo in die zweite Halbzeit ging, nahm Uruguay immer mehr das Tempo raus. Mexiko suchte nach einen Mittel um den Anschlusstreffer zu erzielen, doch sie fandne es einfach nicht. Auf jedenfall ein verdienter Sieg und ein verdientes Weiterkommen.

Entstand: Mexiko gegen Uruguay 0:1.

WM-Newsticker: Jogi Löw hofft auf mehr Fingerspitzengefühl

Wieder ein Tag, der nicht ohne Schlagzeilen über die Entscheidungen der Schiedsrichter endet. Die gelbe Karten werden in dieser WM viel zu schnell gezogen, teilweise sogar grundlos. Und auch unser Bundestrainer Jogi Löw fordert, ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl.

Der für die DFB zuständige Schiedsrichterchef Fandel sieht die Ursache darin, dass man die Schiedsrichter aus den unterschiedlichen Ländern nicht auf ein Level bekommt. Die Leistungsspanne hierbei sei einfach zu groß. „Da würde ich mir mehr Einheitlichkeit wünschen. Die Spieler müssen sich darauf einstellen können, was sie erwartet.“, so der ehemalige FIFA Schiedsrichter.

Am meisten in Kritik ist aber der unparteiische Al Ghamdi gerückt, er vergab eine sehr umstrittene rote Karte für den Schweizer Valon Behrami. Aber auch der Kolumbianer Oscar Ruiz hat bisher einige Fehlentscheidungen getroffen. Er schickte nach einem harmlosen Ellenbogeneinsatz den Franzosen Yoann Gourcuff vom Platz.

Der ehemalige Nationalspieler Uwe Seeler ist entsetzt über so manche Entscheidung der Schiedsrichter. „Man kann Fußball nicht körperlos spielen. Die vielen gelben Karte … das hat jeder gesehen. Das ist absoluter Wahnsinn, was dort passiert.“, so Seeler.

Wovor wir Deutschen nun zittern müssen ist auf das morgige Spiel, denn dann pfeift beim Spiel Deutschland gegen Ghana ausgerechnet der unparteiische Al Ghamdi.

WM-Newsticker: Griechenland raus – Argentinien weiter 0:2

Bei der Partie Griechenland gegen Argentinien ging es zu Beginn etwas ruhiger zu. Die Griechen taten sich ziemlich schwer, zumindest ihre Defensive war gut. Die Jungs aus Argentinien kämpften um jeden Ball und hatten den meisten Ballkontakt. Man merkte kaum, dass auf dem Platz nur die B-Mannschaft spielte. Die Südamerikaner schossen immer wieder aufs Tor, trafen aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht.

Auch die zweite Halbzeit zeigte bei den Griechen die gleiche Spieltaktik wie bereits in den beiden anderen Vorrundenspielen. Ihre Gegner beherrschten das Spiel und sie selbst schauten nur zu. Und wenn die Helenen mal den Ball hatten, dann stolperten sie über den Ball. In der 77. Minute dann endlich das erste Tor für Argentinien. Demichelis schoss die Südamerikaner in Führung und das verdient. Doch der Kampfwille hörte deswegen nicht auf. In der 89. Minute dann Palermo mit dem zweiten Tor für Argentinien. Somit ist Griechenland ist somit raus.

Entstand Griechenland gegen Argentinien 0:2.

WM-Newsticker: Illegale Sport-Wetten bei der WM

Die WM wird von illegalen Fussball-Wetten überschattet. Bereits 120 Personen wurden seit Beginn der WM in Malaysia festgenommen. In Malaysia sind sämtliche Sport-Wetten verboten, außer das Wetten im Pferdesport.

Die Wetten wurden teilweise in Cafés, aber auch über das Internet angenommen. Unter den Festgenommenen seien Leute, die in Cafés oder Restaurants Wetten angenommen hatten, teilt Bakri Zinin einer der Ermittler mit. Noch laufen aber die Ermittlungen, es wurden auch noch keine Anklagen erhoben. Sollte ein Urteil gesprochen werden, drohen bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen von bis 50 000 Euro.

Jährlich werden in Malaysia umgerechnet rund 5 Milliarden Euro mit Sport-Wetten umgesetzt. Genau aus diesem Grund ist die Polizei akribisch dabei dies zu unterbinden.

WM-Newsticker: Nach Gelb-Terror – FIFA scheint kein Handlungsbedarf zu haben

Dieses Jahr gab es so viele gelbe Karten wie lange nicht mehr. Kein Wunder, dass diese WM gerade in dieser Sicht sehr umstritten ist.

Bastian Schweinsteiger sagte nach dem Spiel gegen Serbien: „Wenn es in jedem Spiel eine Rote Karte gibt, dann kann etwas nicht stimmen. Das ist nicht gut für den Fußball, das zerstört ihn. In der Champions League würde man darüber lachen.“

Die FIFA fühlt sich bisher wohl nicht angesprochen, denn noch fehlt jede Reaktion. Die FIFA hat die Schiedsrichter dazu aufgefordert härter durchzugreifen.

Die Australier wären beim Spiel gegen Ghana sogar dem Schiedsrichter Roberto Rosetti an den Hals gesprungen, als dieser gegen Kewell rot zog. Er wurde im Strafraum am Arm angespielt. Trainer Pim Verbeck sagte nach dem Spiel: „Es war definitiv keine Rote Karte. Du kannst deinen Arm nicht abschneiden.“ Und der Betroffene selbst sagte: „Er ist Richter, Jury und Henker. Der Typ hat meine WM gekillt.“

Aber diese Spiele waren nicht die einzigen. Erst heute wieder beim Spiel Chile gegen Schweiz hagelte es gelbe Karten. Auch andere Länder und Partien hat es schwer getroffen. ZDF-Experte Oliver Kahn betonte nach dem Deutschland-Spiel: „Man muss sich vor Augen halten, dass Fußball ein Kampfspiel ist. Das war mir vonseiten des Schiedsrichters zu viel.“

Vielleicht gibt es nach dieser WM ein Umdenken bei der FIFA. Wir werden es sehen.